Den Unterschied zwischen CBD und THC und Angst verstehen

on

Die kürzlich erfolgte Legalisierung von medizinischem Cannabis zeigt, dass Regierungen und Gesundheitsgemeinschaften weltweit beginnen, die gesundheitlichen Vorteile dieser Substanz anzuerkennen.

Eine der Erkrankungen, die damit nachweislich behandelt werden, sind Angstzustände. Man geht davon aus, dass die in Cannabis enthaltenen chemischen Verbindungen die Angst regulieren und angstbedingtes Verhalten reduzieren.

Doch was genau hilft Cannabis bei der Bewältigung von Angstzuständen und wann kann es eingesetzt werden? Um die Wirkungsweise zu verstehen, ist es wichtig, die beiden häufigsten Bestandteile von Cannabis zu kennen: Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC).

CBD vs. THC

Cannabis produziert 80 bis 100 Cannabinoide, wie zum Beispiel CBC, CBD und CBG. Diese Substanzen interagieren mit bestimmten Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn und regulieren die Zellkommunikation. CBD und THC sind aufgrund ihrer therapeutischen Wirkung oft die Hauptcannabinoide in medizinischem Cannabis. Beide können vielfältig eingesetzt werden, unter anderem durch das Verdampfen von CBD und THC.

Was ist CBD?

CBD ist eine nicht-psychoaktive Chemikalie, die hauptsächlich aus der Hanfpflanze gewonnen wird, einer Cannabispflanze, die hauptsächlich CBD enthält. Es macht nicht high; es ist jedoch bekannt dafür, psychotische Störungen, Typ-2-Diabetes, chronische Schmerzen, Entzündungen und bestimmte Tumore zu behandeln.

Dank der Verabschiedung des Farm Bill im Jahr 2018 ist der Hanfanbau und damit auch alle Arten von CBD legal. Er ist in allen fünfzig Bundesstaaten legal, mit unterschiedlichen Einschränkungen. Man kann es in verschiedenen Formen einnehmen, z. B. als Öl, Kapseln, topische Mittel, Esswaren und sogar als Vape-Liquid.

Was ist THC?

THC ist der wichtigste psychoaktive Stoff in Cannabis und verantwortlich für das High, das Menschen beim Konsum der Substanz verspüren. Es löst Gefühle der Euphorie und Entspannung aus und besitzt zudem schmerzstillende, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften.

Wie wirkt sich Cannabis auf Angstzustände aus?

Bei der Wahl zwischen CannabisprodukteEs ist wichtig, die THC- und CBD-Mengen zu beachten, insbesondere wenn Sie es zur Behandlung von Angstzuständen einnehmen. CBD kann Angstzustände und deren Symptome besser lindern. Obwohl THC in kleinen Dosen die gleiche Wirkung hat, kann eine zu hohe Dosis Ihre Angstzustände sogar verstärken.

CBD und Angst

Präklinische Studien und begrenzte klinische Beweise haben gezeigt, dass CBD bei der Verringerung von Angststörungen wirksam ist, darunter:

  • Generalisierte Angststörung (GAD)
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Panikstörung (PD)
  • Zwangsstörung (OCD)
  • Soziale Angststörung (SAD)

Da es jedoch nur wenige Studien zum Zusammenhang zwischen CBD und Angstzuständen gibt, besteht kein Konsens über die richtige Dosierung.

THC und Angst

Wenn die Angst einer Person mit depressiven Verstimmungen oder Verhaltensweisen einhergeht, kann THC aufgrund seiner stimmungsaufhellenden Wirkung eine gute Behandlungsoption sein. Da THC jedoch ein psychoaktives Stimulans ist und daher Angstzustände durch rasende Gedanken und erhöhten Puls verstärken kann, wird es nicht so häufig zur Behandlung von Angstzuständen empfohlen wie CBD. Dennoch kann die gemeinsame Einnahme von CBD und THC wirksam sein, insbesondere wenn größere Mengen CBD vorhanden sind oder die Substanz beides zu gleichen Teilen enthält. Darüber hinaus kann THC in kleinen Dosen ähnlich wirksam sein.

Ist CBD oder THC besser gegen Angstzustände?

Obwohl beide wirksam sein können, ist CBD bei der Behandlung von Angstzuständen sicherer. Es ist außerdem legal und überall in verschiedenen Formen erhältlich, was den regelmäßigen Konsum erleichtert. Egal für welche Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, dass Sie Cannabis verantwortungsvoll einnehmen – idealerweise mit ärztlicher (und der Landesgesetze) grünes Licht.

Zurück zum Blog